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PROJEKT KIRCHGEMEINDE BERN

Eine Kirchgemeinde Bern

Information und Diskussion zu den Eckdaten an der letzten Kirchgemeindeversammlung

Eine Kirchgemeinde für die Stadt Bern zu entwickeln, braucht Zeit. Und es ist gut, sich hierfür auch Zeit zu nehmen. Nun steht der nächste Schritt bevor. Nach der ersten Vernehmlassung zu den Eckwerten für ein Organisationsreglement, in dessen Rahmen sich die eine Kirchgemeinde Bern bewegen soll, wurden die Rückmeldungen ausgewertet. Auch wir von Bethlehem hatten nach Gesprächen im Kirchgemeinderat, mit Mitarbeitenden und Kirchgemeindegliedern unsere Stellungnahme verschickt. Und einige unserer Punkte, die wir anmerkten, sind aufgenommen worden.

Jetzt steht die zweite Vernehmlassungsrunde an, und zwar über jene Eckwerte, die aufgrund der Rückmeldungen angepasst oder neu formuliert wurden. Themen sind die Grösse der Kirchenkreise, des Einsitz des Pfarramtes in den Sitzungen des Kleinen Kirchenrates, Ressourcenzuteilung und Zusammenarbeit von Mitarbeitenden und Organen.

Bis 17. Juni 2018 sind wir als Kirchgemeinde aufgefordert, zu diesen Eckwerten Stellung zu nehmen. Ein Ort, über diese Eckwerte zu informieren, zu diskutieren und Rückmeldung zu geben, wird die Kirchgemeindeversammlung vom 3. Juni 2018 sein. Alle Informationen zum Projekt finden Sie bekanntlich unter www.kgbern.ch oder Sie können mich direkt ansprechen: Andreas Köhler-Andereggen, andreas.koehler@refbern.ch, 031 631 35 66.

Die Vernehmlassung für die Eckwerte selbst ist noch kein Fusionsbeschluss, sondern soll Fusionsgespräche vorbereiten. In der zweiten Hälfte des Jahres gilt es dann konkret auszuhandeln, wie eine Fusion aussehen könnte, über die dann schlussendlich abzustimmen ist.

Ihr Andreas Köhler-Andereggen




Das Projekt Kirchgemeinde Bern nimmt Fahrt auf

Seit Monaten wird intensiv am Projekt für eine neu strukturierte reformierte Kirchge-meinde Bern gearbeitet. Im Sommer 2017 hatten alle 12 Kirchgemeinden und das Parlament der Gesamtkirchgemeinde beschlossen, Fusionsverhandlungen für eine Kirchgemeinde Bern aufzunehmen. Nun werden die Grundlagen für einen Fusionsvertrag vorbereitet. Bis Mitte Juni läuft zu den Eckwerten und weiteren Grundlagen die zweite Vernehmlassung.

Nach den Vorarbeiten der vergangenen Jahre im Projekt «Strukturdialog» nahmen die für den Fusionsprozess eingesetzten Gremien (Steuerungsgremium, Projektleitung) ihre Arbeit bereits kurz nach den Abstimmungen in den Kirchgemeinden vom 20. August 2017 auf. Die Gremien erarbeiten mit Unterstützung von externen Experten die Grundlagen für den Fusionsprozess.

Fusionsprozess in vier Phasen
Dieser Prozess ist in vier Phasen geplant. Eine erste Vernehmlassung (Herbst 2017) zu den Eckwerten des Fusionsvertrags ist bereits ausgewertet, die Antworten analysiert. Nun sind die Eckwerte wo nötig überarbeitet worden. Für die zweite Vernehmlassung, die heute startet und bis Mitte Juni dauert, wurden zudem auf Wunsch der Kirchgemeinden neue Eckwerte formuliert und weitere Grundlagenpapiere erstellt. Dies mit dem Ziel, die Grundzüge der neuen Kirchgemeinde zu komplettieren und kontroverse Punkte zu identifizieren. In der dritten Phase (ab Mitte August) sind diese alsdann Gegenstand der Fusionsverhandlungen unter den Kirchgemeinden. Danach wird das Steuerungsgremium über den Fusionsvertrag und die ausgehandelten Artikel eines Organisationsreglements beschliessen. Schliesslich wird 2019 (allenfalls 2020) im Grossen Kirchenrat und in 12 Kirchgemeindeversammlungen über diesen Vertrag abgestimmt.

Wichtige Elemente des Vertrages stehen
Die erste Vernehmlassung hat gezeigt, dass wichtige Elemente des Fusionsvertrages konso-lidiert sind. Die französischsprachigen Reformierten (Eglise réformée de Berne) sollen innerhalb der zweisprachigen Kirchgemeinde Bern einen besonderen Status erhalten. Grossmehrheitlich einig ist man sich auch beim Parlament der neuen Kirchgemeinde, beim Ressortsystem für den Kirchgemeinderat und beim Vollamt für dessen Präsidium. Und ziemlich klar sichtbar ist auch, wie die künftigen Kirchenkreise aussehen könnten: Die heutigen Kirchgemeinden sollen sich zu Kirchenkreisen zusammenschliessen, die in etwa den Stadtteilen entsprechen und die auch als Wahlkreise des Kirchenparlamentes funktionieren.

Vernehmlassung zu offenen Fragen
In der zweiten Vernehmlassung werden nun die angepassten Eckwerte zu den Kompetenzen der Kirchenkreise und des Kirchgemeinderates und zur theologischen Beratung des Pfarramts zur Diskussion gestellt. Die Frage etwa, mit welchen Kompetenzen der Kirchge-meinderat das kirchliche Leben gestalten kann und wie er seine Gesamtverantwortung wahr-nimmt. Auch müssen Regelungen betreffend die personellen, finanziellen und sachlichen Ressourcen gefunden werden. Ein wichtiger Fragenkomplex dreht sich um die Mitwirkung der Mitarbeitenden in der neuen Kirchgemeinde Bern. Und ein weiteres Thema ist die Frage der Unvereinbarkeit bei der Einsitznahme von Angestellten in Behördengremien.

Die Auswertung der Vernehmlassung erfolgt während der Sommerferien. Die Ergebnisse der beiden Vernehmlassungen bilden die Grundlage für die Fusionsverhandlungen unter den Kirchgemeinden, die bereits Mitte August beginnen und voraussichtlich bis Ende Jahr dauern werden.


Mehr Infos auf: www.kgbern.ch (wo alle Dokumente des Steuerungsgremiums eingesehen werden können).

Offizielle Medienmitteilung